
1. Mai 2025 in Tauberbischofsheim


Die Linke ist wieder als Fraktion im Bundestag vertreten und hat sich große Ziele gesetzt. Wie Sören Pellmann und Jan van Aken in einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärten, geht die Arbeit nun richtig los, sowohl im Parlament als auch auf den Straßen. Ein besonderer Fokus soll in der kommenden Zeit auf den Themen Rente und Miete liegen.
Pellmann betont, dass ein einheitliches, solidarisches Rentensystem unabdinglich für eine gerechte Versorgung im Alter ist. Das Zwei-Klassen-System aus Pensionen und Renten muss abgeschafft werden. Alle sollen in eine Rentenkasse einzahlen! Unser Parteivorsitzender Jan van Aken bekräftigt außerdem, dann wir den Druck für gerechte Mieten aufrecht erhalten werden: „Der Mietendeckel wird kommen – ob nun in zwei, vier oder sechs Jahren.“
Union und SPD verkaufen leere Versprechen! Während sie die Mietpreisbremse als Fortschritt feiern, bleibt die wahre Lösung – ein bundesweiter Mietendeckel – außen vor. Das Deutschlandticket wird teurer, statt echte Entlastung zu bringen, und das versprochene Klimageld verschwindet aus den Verhandlungen. Jan van Aken meint: „Es ist dreist, dass Merz im Wahlkampf die Einführung des Klimagelds versprochen hat und sich nun um eine klare Zusage drückt. Es wird deutlich, wohin die Reise geht: Die Industrie will man bei den Energiepreisen großzügig entlasten –- und die Mehrheit der Menschen soll die Zeche zahlen.“ Echte soziale Politik statt Trickserei!
https://www.die-linke.de/start/detail/union-und-spd-fuehren-die-waehler-hinters-licht

Wahlparty bei unserem Kandidaten Robert Binder und dem Entgegenfiebern vom Wahlergebnis!
Wir freuen uns über 4,53% der Erststimmen für Robert Binder und 4,89% der Zweitstimmen für Die Linke im Wahlkreis 276 Odenwald-Tauber.
Und wir freuen uns 8,8% bzw. 64 Sitze im neuen Bundestag!
Die Linke gewinnt die U18-Bundestagswahl des Deutschen Bundesjugendrings, an der sich fast 170.000 junge Menschen beteiligt haben. Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Linken, ist sich angesichts dieses Erfolgs sicher: Die Zukunft gehört der Linken.
„Es freut mich, dass Die Linke bei der U18-Bundestagswahl mit fast 21 Prozent stärkste Partei geworden ist. Die Linke ist nicht nur die Partei des Augenblicks, sondern auch die Partei der Zukunft. Für uns als Linke geht es in den Umfragen nach oben und wir erleben einen nie gekannten Mitgliederansturm. Der momentane Boom ist eine Verjüngungskur für Die Linke. Denn es sind vor allem junge Menschen, die derzeit zu uns kommen und die mit uns etwas verändern wollen. Wir stehen gemeinsam an der Seite der Menschen und wir kümmern uns um ihre wahren Probleme. Die Zukunft wird jetzt gemacht!
Viele junge Menschen blicken mit großer Sorge auf dieses Land. Sie sehen die zunehmende soziale Spaltung, den Aufstieg der Rechten und den Unwillen der großen Parteien, endlich etwas gegen den Klimawandel zu tun. Wir zeigen, dass man das nicht hinnehmen muss. Die Linke wird sich niemals damit abfinden, dass hier fast zwei Millionen Kinder in Armut aufwachsen, dass das Leben unbezahlbar wird und dass rassistische Hetzer Migranten zu Sündenböcken machen. Wir werden auch nicht tatenlos zuschauen, wie der Klimawandel die Zukunft unserer Kinder zerstört.“
Die letzte Sitzungswoche im Bundestag war von allein von einem Thema geprägt: Migration. Die Resteampel und die CDU versuchen sich mit Populismus bei Migrationsthematiken gegenseitig zu überbieten, während Die Linke im Bundestag versucht (etwa mit der Mietwucherapp) den konkreten Alltag der Menschen zu verbessern.
Dass CDU, CSU, FDP und BSW in der Woche des Holocaust-Gedenktages und der Machtübernahme der Nazis im Bundestag mit Faschisten für offen rechtswidrige Gesetzesvorhaben stimmen, ist abstoßend und geschichtsvergessend. Die CDU und ihr Kanzlerkandidat Friedrich Merz haben deutlich gezeigt, dass sie auf der falschen Seite der Geschichte stehen.
Mit den Linken im Bundestag konnte dieses rechtswidrige CDU-Gesetz nochmal abgewendet werden, doch die Tür zur offenen Kooperation mit Demokratie- und Menschenfeinden ist geöffnet worden. Für Die Linke im Bundestag ist klar: Wir sind die Brandmauer! Keine Zusammenarbeit mit Faschisten – nicht heute, nicht morgen, niemals! | Rede von Heidi
Die Linke steht zu ihren Versprechen. Und besonders freut es uns, wenn wir unsere Versprechen bereits vor der Wahl einhalten können. „Wir sind wieder da“, kündigte unser Bundesgeschäftsführer Janis Ehling auf dem Programmparteitag Mitte Januar an. Seither bestätigt der ungebrochene Zulauf, dass mit der Linken wieder zu rechnen ist: Über 70.000 Mitglieder sind wir inzwischen, so viele wie zuletzt 2010.
„Alleine in den 24 Stunden seit dem Tabubruch von Merz in der letzten Woche sind 1151 Mitglieder beigetreten“, so die Bundesvorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, auf einer Pressekonferenz am Montag in Berlin. Vor allem die Rede der Vorsitzenden der Linken im Bundestag, Heidi Reichninnek, die sie als Reaktion auf den historischen Tabubruch der Unionsparteien und der FDP am Mittwoch hielt, sprach vielen Menschen offensichtlich aus der Seele. Über 29 Millionen Menschen haben sie sich auf den sozialen Medien bisher angesehen.
Das Umfrageinstitut YouGov sieht die Linke inzwischen bei 6 Prozent. Viele Menschen im Land halten gerade nach einer politischen Kraft Ausschau, die sich Rassismus und Rechtsruck, Entsolidarisierung und Sozialabbau entschieden entgegenstellt. Eine solche politische Kraft finden sie bei der Linken. Aber jede Stimme zählt, denn nur eine starke Linke im Bundestag kann erzwingen, dass die Politik auf die Alltagsprobleme der Menschen nicht mehr mit rassistischen Parolen und Scheinlösungen antworten kann.
Wir freuen uns deshalb über jedes neue Mitglied und über jede helfende Hand im Wahlkampf. Ein Beitritt zur Linken kann ganz einfach hier beantragt werden. Wer erst einmal lieber unverbindlich mithelfen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen. In diesem Fall wenden sich Interessierte am besten an ihren lokalen Kreisverband. Wer in den für die Linke strategisch wichtigen Direktwahlkreisen in Berlin, Leipzig, Erfurt und Rostock beim Wahlkampf mithelfen will, kann sich hier anmelden. Wir, gemeinsam, sind die Brandmauer, und gemeinsam sind wir stark!
Die Linke als soziale Stimme für Gerechtigkeit und Frieden
Am 27. Januar besuchte Sahra Mirow, Spitzenkandidatin der Linken zur Bundestagswahl in Baden-Württemberg, den Main-Tauber-Kreis. Im Gasthaus „Zum Engel“ in Dittigheim hielt sie vor zahlreichen Interessierten eine engagierte Rede zu den drängendsten Problemen unserer Zeit und den Lösungen ihrer Partei.
„Mit der Partei läuft es so gut wie nie“, erklärte Mirow. Die Linke verzeichne bundesweit viele Neueintritte, so auch im Main-Tauber-Kreis. Im Wahlkampf habe die Partei bereits über 220.000 Haustürgespräche geführt, und überall seien die Hauptsorgen der Menschen dieselben: steigende Mieten, wachsende Energiekosten und immer teurere Lebensmittel. „Viele Menschen wissen nicht mehr, wie sie am Monatsende über die Runden kommen sollen – falls überhaupt noch etwas übrig bleibt“, schilderte Mirow eindrücklich.
Die Linke will dem mit einem neuen Steuersystem begegnen: Einkommen bis 7.000 Euro brutto sollen entlastet, große Vermögen dagegen stärker besteuert werden. Mirow forderte zudem einen bundesweiten Mietdeckel und den Bau von mehr bezahlbarem Wohnraum. „Die Vermögensungleichheit ist so hoch wie seit 100 Jahren nicht mehr. Das ist der perfekte Nährboden für rechte Parteien. Nur eine Politik, die Menschen konkret entlastet, kann dem etwas entgegensetzen“, erklärte sie.
Mirow geht mit der Ampel-Regierung ins Gericht: Wichtige Versprechen wie das Klimageld und die Kindergrundsicherung wurden nicht eingelöst. Stattdessen werde Migration als Sündenbock dargestellt. Mirow kritisierte besonders die Vorschläge von CDU-Chef Friedrich Merz, der auf Abschottung und Abschiebung setze. Sie machte klar: „Migration ist nicht das Problem. Ohne Menschen mit Migrationshintergrund würde unser Land nicht funktionieren. Krankenhäuser, Pflegeheime, Supermärkte – all das würde stillstehen.“
Die Linke setzt sich zudem für eine ökologische Verkehrswende ein. Neben dem Verbrenner-Aus, einem Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel strebt die Partei langfristig einen kostenfreien Nahverkehr an. Gleichzeitig steht sie klar für Frieden: Die Linke lehnt Rüstungsexporte, Waffenlieferungen und die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland ab. Stattdessen fordert sie gezielte Sanktionen gegen Oligarchen, deren Auslandsvermögen eingefroren und für den Wiederaufbau der Ukraine verwendet werden könnte, und eine Friedensordnung für Europa.
„Die Linke ist die konsequent soziale und antifaschistische Kraft im Bundestag“, betonte Mirow abschließend. „Je mehr am Ende des Monats in der Tasche bleibt, umso mehr hilft das gegen rechts. Die Menschen brauchen Entlastung, Perspektiven und Gerechtigkeit – dafür kämpfen wir!“
Die Linke ist die Partei der internationalen Solidarität!
Mit klaren Positionen und wachsender Unterstützung geht Die Linke gestärkt in den Wahlkampf, auch im Main-Tauber-Kreis.

am 27. Januar 2025 um 19 Uhr ins Gasthaus „Zum Engel“ in Tauberbischofsheim / Dittigheim


Kontakt zum Kandidaten: robert.binder@linke-bw.de