Halten wir mal fest: 600 verurteilte Straftäter aus der rechten Szene laufen frei herum, obwohl sie längst im Gefängnis sitzen müssten. Aber Bundesregierung beschließt Gefängnisplätze für Menschen bereit zu stellen, die auf ein sicheres Leben gehofft haben. Verkehrte Welt!
Herr Scheidel weiß es ganz genau: Die Schüler, die freitags für die
Rettung unseres Klimas auf die Straße gehen, sind alle
umweltverschmutzende Kiffer, denen das Klima völlig egal ist. Aber muss
ein Schüler, um schwänzen zu können, auf eine Kundgebung gehen? Der
Klimawandel bedroht in der Tat die Zukunft der jungen Generation, die
auch noch gerne auf unserer Erde alt werden möchte. Und was macht die
Politik? Sie stellt die Interessen der Wirtschaft, genauer der
Großkonzerne, vor den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Gewinnmaximierung
vor dem Recht auf Leben. Dafür werden sogar Gesetzestexte von
Konzernvertretern formuliert. Um dieser Macht des Geldes etwas entgegen
zu setzen und die Regierenden dazu zu bewegen, ihre demokratisch
legitimierte Macht auch gegen scheinbar übermächtige Konzerne auszuüben,
ist sehr, sehr, sehr viel Druck der Betroffenen, der Menschen
erforderlich. Eine Demonstration am Samstag bewirkt da gar nichts. Es
macht für Gewerkschaften auch keinerlei Sinn und bringt garantiert
keinen Erfolg wenn an den arbeitsfreien Wochenenden gestreikt würde.
Dann hätten wir heute noch die 60-Stunden-Woche bei einem
Durchschnittslohn von 4,50 Euro.
Nein, Herr Scheidel, die Jugendlichen, ich habe mit einigen
gesprochen, die freitags bei den Kundgebungen mitmachen, sind engagierte
Schüler, denen es um ihre (unsere) Zukunft geht, und das Umsetzen was
sie in der Schule gelernt haben: Wir leben in einer Demokratie, die
mündige Bürger, die sich für ihre Rechte und für die Belange der
Menschheit einsetzen, erfordert. Die inzwischen auch konkretisierten
Forderungen der „Fridays for Future“-Bewegung sind nicht einmal
utopische Spinnereien, sondern realisierbare, unbedingt erforderliche
Maßnahmen, um zumindest die international vereinbarten Klimaziele noch
zu erreichen. Mein Fazit: Scheidel, ungenügend, 0 Punkte, setzen.
Schüler, sehr gut, 15 Punkte, weiter so!
Am 6. April gehen in vielen Städten Mieterinnen und Mieter auf die Straße, um gegen den Mietenwahnsinn zu demonstrieren.
In Berlin wird dies auch der Startschuss für das Volksbegehren
Deutsche Wohnen & Co. enteignen sein. DIE LINKE unterstützt die
Demonstrationen und das Volksbegehren: Es ist sinnvoll und notwendig.
Während Immobilienkonzerne fette Gewinne machen, spitzt sich die Lage
auf dem Wohnungsmarkt zu – in Deutschland und vielen anderen Ländern
Europas. Die Mieten sind in den letzten zehn Jahren durchschnittlich um
mehr als 20 Prozent gestiegen, vor allem in den größeren Städten ist es
mehr. Die Gehälter steigen langsamer. Mieter geraten unter Druck. Am
härtesten trifft es Menschen mit geringem Einkommen in Städten, in denen
die Mieten explodieren. Die EU tut dagegen nichts. Dabei ist
in Artikel 34 der Grundrechtecharta der EU festgehalten: Wer nicht
ausreichend Geld hat, soll Unterstützung für die Wohnung erhalten, um
ein menschenwürdiges Dasein sicher zu stellen. Aber die Realität sieht
anders aus.
Kürzlich trafen
sich die Mitglieder der LINKEN aus Tauberbischofsheim und
interessierte Mitbürger der Stadt, um eine Kandidatinnen- und
Kandidatenliste zur anstehenden Gemeinderatswahl aufzustellen.
Kreisvorsitzender Rolf Grüning begrüßte die Anwesenden und leitete
die Sitzung. Er berichtete, dass einige Mitglieder der LINKEN bei der
letzten Gemeinderatswahl auf der Liste der damals neugegründeten EBT
angetreten und er in der Mitte der Legislaturperiode für diese Liste
in den Gemeinderat nachgerückt sei. Nachdem eine erneute Kandidatur
der EBT nicht mehr zustande kam, hat sich DIE LINKE entschlossen
dieses Mal mit einer eigenen Liste anzutreten.
Zunächst wurden
alle Formalien geklärt und dann die folgenden Kandidatinnen und
Kandidaten einstimmig aufgestellt:
Ortsteil
Tauberbischofsheim (Kernstadt): Rolf Grüning, Gernot Häfner, Bernd
von Plotho, Harald Schmitt und Ingrid Grüning.
Ortsteil
Distelhausen: Marion Wacker
Grüning
bedauerte, dass in den anderen Ortsteilen keine Kandidaten für DIE
LINKE gefunden werden konnten, was aber nicht heiße, dass DIE LINKE
diese Ortsteile vernachlässigen werde. So müsse beispielsweise für
den Ortsteil Dittwar eine gute Lösung für den Kindergarten gefunden
werden.
Der neue
Gemeinderat wird sich umgehend nach der Wahl mit der Frage des Baues
eines Hallenbades beschäftigen müssen. Hier darf es nach Auffassung
Grünings keine Verzögerungen mehr geben. Auch zukünftig muss es in
Tauberbischofsheim möglich sein, in einer Halle zu schwimmen und
insbesondere das Schwimmen zu erlernen. Auch für den Schulsport sei
eine Schwimmhalle unerlässlich. Ferner sollte dieses Schwimmbecken
auch für therapeutische Zwecke, wie Wassergymnastik und dergleichen
geeignet sein. Eine Schwimmhalle steigert die Attraktivität der
Stadt als Wohnort und somit auch als Standort für Gewerbe und
Industrie.
Bernd von Plotho meinte abschließend, dass die LILNKE hier eine ganz kompetente Liste aufgestellt habe. Eine Kandidatin und zwei Kandidaten mit langjähriger Betriebsratserfahrung, einer davon auch noch bei der Feuerwehr aktiv, eine ehemalige Gewerkschaftssekretärin und ein Betriebsratsberater. Soviel Gremienerfahrung und soziales Engagement ist eine gute Basis für eine Gemeinderatsarbeit, die sich an sozialer Gerechtigkeit ausrichtet und auch die benachteiligten unserer Gesellschaft nicht vergisst.
Auf einer
Kreismitglieder-Versammlung die kürzlich in TBB-Dittigheim
stattfand, begrüßte der Kreisvorsitzende Rolf Grüning die
Mitglieder der Partei sowie weitere Kreiseinwohner, die für Die
LINKE für den Kreistag kandidieren wollen. Grüning betonte, dass es
Ziel der Partei sei, die Zahl der Mandate der LINKEN um 100% von
derzeit einem Sitz im Kreistag auf zwei Sitze zu erhöhen.
Nachdem alle
Formalien erledigt waren, wurden die Kandidatinnen und Kandidaten für
die Kreistagswahl reibungslos unter der professionellen Leitung des
Kreisvorsitzenden gewählt.
Die
Einstimmigkeit der Ergebnisse zeige laut Grüning nicht
sozialistische Verhältnisse, sondern dass der Kreisverband
geschlossen an einem Strang ziehe, und dies in einen Richtung, und
zwar in die Richtung von mehr sozialer Gerechtigkeit, einem
weltoffenen Landkreis und einem Kreistag der sich mehr um die Belange
der „kleinen Leute“ also der Arbeitnehmer, Rentner und aller
sozial Benachteiligten kümmert.
Die Wahl ergab
für die sieben Wahlkreise im Landkreis folgende Ergebnisse:
Wahlkreis I
(Wertheim): Dr. Hans-Hermann Fahrenkrog, Harald Schmitt und Ingrid
Grüning.
Wahlkreis II
(Freudenberg, Külsheim, Werbach): Bernd von Plotho und Marion
Wacker.
Wahlkreis III
(Tauberbischofsheim): Rolf Grüning und Gernot Häfner.
Wahlkreis IV
(Lauda-Königshofen): Robert Binder und Brigitte Garreis.
Wahlkreis V
(Boxberg, Grünsfeld, Assamstadt, Ahorn, Wittighausen): Birgit Adam
und Rainer Wacker.
Wahlkreis VI (Bad
Mergentheim): Gerhard Sprügel, Wolfram Klingert und Karin Waldhäusl.
Wahlkreis VII
(Creglingen, Igersheim, Niederstetten, Weikersheim): Helmut Stein und
Ute Stumpf-Reinhart.
Somit wurden 10
Männer und 6 Frauen aufgestellt, welches eine Frauenquote von
immerhin 37,5% ergibt.
Die Versammlung
war sich einig, dass respektable Listen aufgestellt worden sind. Zwar
hätte man es gerne gesehen, wenn sich auch jüngere Kandidatinnen
und Kandidaten hätten finden lassen, aber es sei doch gelungen, viel
Fachkompetenz und Lebenserfahrung auf den Listen zu vereinen. So
brächten viele Kandidatinnen und Kandidaten Erfahrung aus
Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit mit, aber auch Selbstständige
oder bei der Feuerwehr engagierte Mitbürger seien gut vertreten.
Abschließend erklärte Robert Binder (Lauda-Königshofen), dass ihm
nicht bange sei, mit diesen Kandidatinnen und Kandidaten gemeinsam ein
gutes Wahlergebnis zu erzielen und damit unter anderem auch den
Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, eine Stimme im
Kreistag zu geben. Beispielsweise sei ein Sozialticket für den
öffentlichen Nahverkehr längst überfällig
Bevorstehende Veranstaltungen
Hinweis
Es sind keine anstehenden Veranstaltungen vorhanden.